Überblick
Ein Budget-Cap* ist eine Ausgabengrenze für Ottili Cloud: ein Höchstbetrag, den dein Unternehmen (oder ein einzelnes Projekt) in einem Abrechnungszeitraum für Cloud-Ressourcen ausgeben darf. Sobald das Limit erreicht ist, stoppt die Cloud das weitere Provisioning und die weitere abrechnungsrelevante Nutzung, bevor unerwarteter Mehraufwand entsteht.
Budget-Caps teilen sich mit dem restlichen Ottili Cloud dieselbe unternehmensbezogene Grundlage: jede Ressource gehört zu genau einem Unternehmen (company_id), jede Aktion wird über Ottili Auth authentifiziert, und jede abrechnungsrelevante Entscheidung ist auditiert.
Ottili Cloud ist heute im Early Access*. Compute ist über das Early-Access-Programm erreichbar; Budget-Caps werden über die Cloud-Abrechnungs- und Quota-Engine bereitgestellt und über die Cloud-APIs sowie die Abrechnungssteuerung im Console rollenweise eingeführt. Wo eine Oberfläche noch nicht als Self-Service verfügbar ist, sagt dieser Artikel das klar.
Was ein Budget-Cap begrenzt
Ein Budget-Cap begrenzt Geld*, nicht Ressourcen. Das unterscheidet es von Quotas:
- Budget-Cap (Geld):* eine maximale Ausgabe pro Unternehmen oder Projekt und Zeitraum.
- Quota (Ressource):* eine maximale Anzahl von Ressourcen — etwa Instanzen, vCPUs, RAM, Storage oder API-Raten (siehe [Cloud-Quotas](/docs/cloud-quotas)).
Beide werden unternehmensbezogen durchgesetzt und greifen zusammen: ein Quota verhindert, dass zu viele Ressourcen laufen; ein Budget-Cap verhindert, dass diese Ressourcen das gesetzte Ausgabenlimit überschreiten.
Wie die Durchsetzung funktioniert
Die Durchsetzung läuft über dieselbe Engine, die auch die Ottili-Cloud-Abrechnung antreibt:
- Unternehmensbezogene Nutzung:* jede abrechnungsrelevante Aktion wird deinem Unternehmen zugerechnet; Ausgaben werden pro Unternehmen und projektbezogen ausgewiesen.
- Quota- und Budget-Prüfung:* bevor neue Ressourcen provisioniert werden, prüft die Engine das verbleibende Kontingent und das Budget. Reicht eines von beiden nicht aus, wird die Aktion mit einem klaren Fehler abgelehnt — es entsteht kein ungewollter Mehraufwand.
- Audit:* jede Budget- und Quota-Entscheidung wird revisionssicher protokolliert.
Diese Engine ist Teil der Ottili-Cloud-Plattform; sie ist unternehmensbezogen isoliert und teilt das Zugriffs- und Audit-Modell der übrigen Plattform.
Wo du Budget-Caps steuerst
- Cloud-APIs:* programmatischer Zugriff auf Abrechnung und Quotas erfolgt über die öffentliche Cloud-Control-Plane-API unter
/api/v1/cloud. Budget- und Quota-Änderungen erfordern die Berechtigungcloud:billing:manage; lesender Zugriff erfordertcloud:billing:read. - Console:* die Abrechnungssteuerung im Ottili-Cloud-Console ist der Ort, an dem Budget-Caps als Self-Service eingeführt werden. Während Early Access sind nicht alle Felder vollständig als Self-Service sichtbar; wo das gilt, steht es auf den Produkt- und Statusseiten.
- Rollen und Berechtigungen:* wer Budgets setzen darf, folgt denselben Rollen wie der Rest der Plattform (siehe [Rollen und Berechtigungen](/docs/roles-and-permissions)).
Status und Verfügbarkeit
Ottili Cloud ist im Early Access* (nicht allgemein verfügbar). Budget-Caps werden als Teil der Cloud-Ausgabensteuerung über die Abrechnungs- und Quota-Engine bereitgestellt; die Self-Service-Oberfläche im Console wird rollenweise eingeführt. Wir veröffentlichen keine erfundenen Preise, Limits oder SLAs für Funktionen, die noch nicht definiert sind.
Wie Ottili ONE Reifestatus öffentlich kennzeichnet, beschreibt der Artikel [Feature-Status-Labels verstehen](/docs/understand-feature-status-labels).
Verwandt
- Die [Ottili-Cloud-Übersicht](/docs/ottili-cloud) beschreibt die Plattform und den Early-Access-Status.
- [Cloud-Abrechnung](/docs/cloud-billing) erklärt, wie Nutzung und Credits während Early Access funktionieren.
- [Cloud-Quotas](/docs/cloud-quotas) begrenzen Ressourcen pro Unternehmen und Projekt.
- [Cloud-Projekte](/docs/cloud-projects) gruppieren Ressourcen für Abrechnung und Zugriff.
- [Cloud-Accounts](/docs/cloud-accounts) sind die Abrechnungsgrenze.
- [Cloud-APIs](/docs/cloud-apis) bieten programmatischen Zugriff auf Provisioning und Abrechnung.
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