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Ottili Cloud

Storage-Konzepte

Die konzeptionelle Grundlage von Storage in Ottili Cloud — Block-Volumes, Object-Storage, Haltbarkeit, Mandantenisolation, Verschlüsselung und wie Storage an Compute andockt.

Überblick

Dieser Artikel erklärt die konzeptionelle Grundlage von Storage in Ottili Cloud* — nicht den Bestellvorgang, sondern das mentale Modell: welche Storage-Arte gibt es, wie hängen sie zusammen, wie werden sie an Compute gebunden, und wie bleiben deine Daten haltbar und isoliert. Der operative, feature-bezogene Artikel ist [Cloud-Storage](/docs/cloud-storage); dieser Artikel liefert das Konzept dahinter.

Ottili Cloud ist Teil von Ottili ONE und teilt denselben Account, denselben Unternehmenskontext und dasselbe Rollenmodell wie die übrige Plattform. Storage ist daher kein eigenständiges Produkt mit eigenen Credentials, sondern eine plattform-gebundene Ressource, die zu deinem Unternehmen (Company) gehört.

Zwei Storage-Primitive

Ottili Cloud unterscheidet zwei konzeptionell getrennte Storage-Arten:

  • Block-Volumes*: anhängbare, persistente Disks. Ein Volume verhält sich wie eine Festplatte, die an genau eine Compute-Instanz angehängt wird. Dort liegen das Dateisystem, die Datenbank oder die Workload-State der Instanz.
  • Object-Storage*: haltbarer, adressierbarer Storage für unstrukturierte Daten — Backups, Build-Artefakte, statische Assets und Exportdateien. Object-Storage ist nicht an eine einzelne Instanz gebunden, sondern wird von Workloads über die Unified API und die Cloud-APIs angesprochen.

Der Unterschied ist konzeptionell wichtig: Block-Volumes sind *an eine Instanz gebunden* und verschwinden logisch mit deren Lebenszyklus, sofern sie nicht explizit als unabhängige, wieder anhängbare Volumes geführt werden. Object-Storage ist *entkoppelt* und überlebt den Lebenszyklus einzelner Instanzen.

Wie Storage an Compute andockt

Storage wird von Compute konsumiert. Das konzeptionelle Bild:

1. Du startest eine Compute-Instanz (Virtual Machine) über das Early-Access-Programm.

2. Du hängst ein Block-Volume an diese Instanz an — die Instanz sieht es als lokalen Datenträger.

3. Die Workload schreibt Artefakte, Logs oder Exporte in Object-Storage.

4. Backups und Snapshots sichern den Zustand von Volumes und Instanzen in dauerhaftem Storage.

Compute ist heute über Early Access erreichbar; die Storage- und Networking-Kategorien, von denen Compute abhängt, sind geplant und noch nicht bestellbar*. Sobald Storage verfügbar wird, docken Volumes und Buckets genau an dieses Bild an — siehe [Cloud-Compute](/docs/cloud-compute) und [Cloud-Storage](/docs/cloud-storage).

Haltbarkeit und Redundanz

Object-Storage ist darauf ausgelegt, Daten dauerhaft und unveränderlich vorzuhalten (durable storage). Backup und Restore hängen von verfügbarem dauerhaftem Storage ab. Konkrete Haltbarkeitsstufen, Redundanzzonen und Wiederherstellungszeiten (RTO/RPO) sind zum heutigen Zeitpunkt noch nicht als allgemein verfügbare SLAs definiert — wir veröffentlichen keine SLAs, die noch nicht festgelegt sind.

Isolation und Mandantengrenze

Jede Storage-Ressource gehört zu genau einem Unternehmen. Die Company (company_id) ist die Mandantengrenze*: deine Volumes und Buckets sind von denen anderer Unternehmen getrennt. Der Unternehmenskontext wird nicht aus einer Mitgliedschaft oder einem Standardwert abgeleitet, sondern aus dem verifizierten Token abgeleitet und deny-by-default durchgesetzt — identisch zum restlichen Ottili ONE. Wer Volumes erstellen, anhängen, lesen oder löschen darf, wird vom selben Rollen- und Berechtigungsmodell gesteuert wie anderswo; siehe [Rollen und Berechtigungen](/docs/roles-and-permissions) und [Cloud-Projekte](/docs/cloud-projects).

Verschlüsselung

Die Verschlüsselungsaussagen für öffentliche Oberflächen folgen der kanonischen Encryption-Facts-Registry:

  • Im Transit*: alle Verbindungen sind per TLS verschlüsselt.
  • Backup at rest*: Backup-Daten können bei aktivierter Backup-Verschlüsselung mit AES-256-GCM* verschlüsselt abgelegt werden. Das ist opt-in und passphrase-pflichtig — es wird nicht als pauschale Standard-Garantie für sämtlichen Storage beschrieben.
  • Darüber hinausgehende, feiner granulierte Encryption-Posture für Volumes und Buckets wird erst dann dokumentiert, wenn sie real verfügbar ist, und nie als verfügbar beschrieben, bevor sie es ist.

Status und Verfügbarkeit

Die Statusstufen für Ottili Cloud und seine Storage-Primitive:

  • Ottili Cloud (Plattform)*: Early Access (Beta).
  • Compute*: Private Beta (Early Access) — heute über das Early-Access-Programm erreichbar.
  • Storage (Block-Volumes, Object-Storage)*: Geplant (Planned)* — Teil des Ottili-Cloud-Plattform-Ausbaus, noch nicht bestellbar.
  • Networking und Backups*: Geplant (Planned).

Storage-Provisioning wird heute nicht als verfügbar beschrieben. Wenn Storage über Early Access erreichbar wird, werden die operationalen Schritte dokumentiert und der Feature-Status auf den Produkt- und Statusseiten gezeigt. Frage Early Access an, um zu starten.

Verwandte Artikel

  • [Ottili Cloud – Überblick](/docs/ottili-cloud): das Cloud-Infrastruktur-Angebot von Ottili ONE.
  • [Cloud-Storage](/docs/cloud-storage): die feature-bezogene Storage-Beschreibung.
  • [Cloud-Compute](/docs/cloud-compute): Instanzen, an die Volumes angehängt werden.
  • [Cloud-Sicherheit](/docs/cloud-security): Isolation und Sicherheitsmodell der Cloud.
  • [Cloud-Projekte](/docs/cloud-projects): der Geltungsbereich, in dem Ressourcen gruppiert werden.
  • [Cloud-Quotas](/docs/cloud-quotas): Kapazitätssteuerung, sobald eingeführt.

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